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Mora, Sergio
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Daten
Geburtsname Mora, Sergio
Kampfname(n) {{{ringname}}}
Gewichtsklasse Leichtmittelgewicht
NationalitÀt US-Amerikaner
Geburtstag 4. Dezember 1980
Geburtsort Los Angeles
Todestag
Todesort
Stil Linksausleger
GrĂ¶ĂŸe 1,82 m
Kampfstatistik
KĂ€mpfe 22
Siege 21
K.-o.-Siege 5
Niederlagen 0
Unentschieden 1
Keine Wertung

Sergio Mora (* 4. Dezember 1980 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Boxer. Er ist Weltmeister der Berufsboxer der WBC im Leichtmittelgewicht.

Bearbeiten Werdegang

Amateurlaufbahn

Sergio Mora wuchs als einer von vier Söhnen einer alleinerziehenden Mutter, die ihre Familie als VerkĂ€uferin in einem Warenhaus durchbrachte, in Los Angeles in sehr bescheidenen VerhĂ€ltnissen auf. In den spielerischen KĂ€mpfen mit seinen BrĂŒdern und anderen gleichartigen Freunden zeigte sich, dass er sehr gewandt und körperlich fit ist. Er meldete sich deshalb mit 14 Jahren in einem Gym zum Boxtraining an und bestritt mit 15 Jahren seinen ersten Amateurkampf. Sergio Mora, der die Schurr High School in Montebello, besuchte, war bald im regionalen kalifornischen Bereich sehr erfolgreich und wurde im Jahre 2000 sogar Western-Meister im Halbmittelgewicht, was ihm die Qualifikation fĂŒr die US-amerikanische Olympia-Ausscheidung (Trials) brachte. Er kam dabei bis in den Endkampf gegen Jermain Taylor, den er allerdings nach Punkten verlor. Jermain Taylor gewann bei den Olympischen Spielen 2000 in Athen dann eine Bronzemedaille im Halbmittelgewicht.

Profilaufbahn

Sergio Mora entschloss sich noch im Jahr 2000 Profiboxer zu werden. Sein Trainer war Dean Campos. Seinen ersten Kampf bestritt er am 17. August 2000 in Anaheim, Calif. und besiegte dabei Antonio Maldonaldo aus Mexiko nach Punkten. Er wurde sehr sorgfĂ€ltig aufgebaut und absolvierte pro Jahr nur etwa drei bis vier KĂ€mpfe. Am 15. Mai 2004 besiegte er in Chicago den bis dahin ebenfalls ungeschlagenen und als große Nachwuchshoffnung geltenden Les Ralston nach acht Runden nach Punkten. In den Jahren 2004 und 2005 nahm er an dem von einer US-amerikanischen TV-Anstalt veranstalteten Boxturnier „The Contender“ teil. Er besiegte dabei in verschiedenen Veranstaltungsorten seine Konkurrenten Naja Turpin, Ishe Smith und Jesse Brinkley und stand am 24. Mai 2005 in Las Vegas im Endkampf seinem Landsmann Peter Manfredo Jr., nordamerikanischer WBC-Meister im Halbmittelgewicht, gegenĂŒber. Er gewann diesen Kampf nach sieben Runden nach Punkten und konnte eine SiegprĂ€mie von 1 Million Dollar einstreichen.

Am 15. Oktober 2005 schlug Sergio Mora Peter Manfredo Jr. in Los Angeles auch in der Revanchebegegnung sicher nach Punkten. Sein Ziel war nunmehr zu einem Weltmeisterschaftskampf eines der großen Welt-BoxverbĂ€nde zu kommen. Auf dem Weg dorthin besiegte er am 25. August 2006 in Sacramento den IBA Continental Champion im Mittelgewicht Eric Regan aus den Vereinigten Staaten nach zehn Runden nach Punkten. Am 16. Oktober 2007 kĂ€mpfte er in Carson, Calif., gegen seinen Landsmann Elvin Ayala unentschieden. Es war und ist der einzige Kampf seiner bisherigen Laufbahn, den er nicht gewonnen hat. Ayala boxte dann am 29. MĂ€rz 2008 in Kiel gegen den IBF-Weltmeister im Mittelgewicht, den Deutschen Arthur Abraham und ging in der zwölften Runde k.o.

Sergio Mora besiegte am 11. Januar 2008 in Cabazon, Kalifornien, auch den Mexikaner Rito Ruvalcaba nach Punkten und bekam am 7. Juni 2008 in Uncasville, Connecticut, endlich die Chance WBC-Weltmeister im Leichtmittelgewicht zu werden. Er packte diese Gelegenheit beim Schopf und wurde nach zwölf Runden einstimmiger Punktsieger ĂŒver Vernon Forrest aus den USA.

Sergio Mora trĂ€gt den Sptznamen „The Latin Snake“. Er verdankt diesen Namen seinem Aussehen und seinem geschmeidigen Kampfstil, der weniger auf K.O.s ausgerichtet ist, sondern mit dem er seine Gegner vielmehr klassisch ausboxt.

Bearbeiten Quellen

  • Fachzeitschrift Box Sport aus den Jahren 2000 bis 2008
  • Website „www.amateur-boxing.strefa.pol“
  • Website „www.boxrec.com“
  • Website „www.tornamentofcontenders.com“

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