| Oberhaupt | Kirchenflagge |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Oberhaupt: | Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) |
| Mitglieder: | 1.131.000.000 (Stand: 2008) |
| Priester: | 407.262 (Stand: 2008) |
| Ordensleute: | 815.237 (Stand: 2008) |
| Anschrift: | Via della Conciliazione 54 SCV-00120 Vatikanstadt |
| Website: | www.vatican.va |
Die römisch-katholische Kirche (v. griech. καθολικός, katholikos: allgemein, über alles bzw. alle herabkommend, allgemeingültig) ist die größte religiöse Gruppierung der Welt, sowie die zahlenmäßig größte Kirche innerhalb des Christentums. Sie umfasst 23 Teilkirchen mit eigenem Ritus, darunter die mitgliedermäßig größte lateinische Kirche und die unierten Ostkirchen. Mit den anglikanischen, den altkatholischen und den orthodoxen Kirchen teilt die katholische Kirche alle sieben Sakramente inklusiv das Weiheamt, aufgegliedert in Bischof, Priester und Diakon (Klerus). Unterscheidendes Merkmal ist die Anerkennung des Primats des römischen Bischofs über die Gesamtkirche. Der römisch-katholischen Kirche gehören weltweit etwa 1,13 [1] Milliarden Mitglieder an.
Inhaltsverzeichnis |
Bearbeiten Zur Bezeichnung
„Römisch-katholische Kirche“ ist ein Begriff, der im Gefolge der Reformation zur einfacheren Unterscheidung der gespaltenen christlichen Bekenntnisse entstanden ist. Gemeint ist die katholische Kirche, die den Primat des Papstes anerkennt. Da der römisch-katholische Kirchenbegriff eine konfessionelle Verfassung der Kirche wegen ihrer Singularität nicht kennt, lehnt sie diese Bezeichnung ab. Gleichwohl weisen offizielle Dokumente im ökumenischen Dialog wohl aus Vereinfachungsgründen bisweilen die Bezeichnung „römisch-katholisch“ auf. Die Verwendung der Bezeichnung „römisch-katholische Kirche“ widerspricht jedoch nicht dem katholischen Glauben, da „römisch“ durchaus ein Merkmal der Kirche ist, nämlich die Leitung der Kirche durch den ersten Papst, den Nachfolger des in Rom begrabenen Petrus.
In der Regel aber bezeichnet sich die römisch-katholische Kirche selbst nur mit „katholische Kirche“ oder theologisch gelegentlich ausführlich als „die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“. Die Bezeichnung „lateinische Kirche“ bezieht sich auf die katholische Kirche des Abendlandes („Westkirche“) im Gegensatz zu den unierten Ostkirchen. Daneben wird die Bezeichnung „römisch-katholische Kirche“ sowohl in der Literatur als auch in Publikationen kirchlicher Stellen häufig als synonymer Ausdruck für „lateinische Kirche“ in der Gegenüberstellung zu den unierten katholischen Ostkirchen – entsprechend „griechisch-katholische Kirchen“, „syrisch-katholische Kirche“ usw. – verwandt; in diesem Sprachgebrauch bezieht sich „römisch“ auf den Ritus und gemeint ist nur die lateinische (westliche) Teilkirche.
Im allgemeinen und amtlichen Sprachgebrauch, vor allem in westlichen Ländern, werden die Bezeichnungen „katholische Kirche“ und „römisch-katholische Kirche“ in der Regel synonym verwendet. In Deutschland ist die Bezeichnung „katholisch“ namensrechtlich geschützt und darf ohne unterscheidenden Zusatz als Bezeichnung nur für Einrichtungen und Veranstaltungen der römisch-katholischen Kirche benutzt werden.
Die katholische Kirche versteht sich auch theologisch als die katholische Kirche: Nach ihrer Auffassung kann es nur eine katholische, d. h. universelle Kirche Jesu Christi geben, und in ihr selbst ist diese eine Kirche auf so einzigartige Weise verwirklicht, dass es keine andere katholische Kirche geben kann.
Dies widerspricht dem Selbstverständnis einer ganzen Reihe von anderen Kirchen, die sich selbst als „katholisch“ verstehen, sei es, dass sie sich mit einem der katholischen Kirche ähnlichen Ausschließlichkeitsanspruch als die eine, wahre katholische Kirche sehen, sei es, dass sie sich als Teil einer weiter verstandenen katholischen Kirche sehen, die auch weitere konfessionell verfasste Kirchen umfasst. Solche Kirchen verwenden in offiziellen Texten für die katholische Kirche in der Regel auch die Bezeichnung „römisch-katholische Kirche“.
Im altkirchlichen Sprachgebrauch war die Selbstbezeichnung katholikos immer exklusiv gemeint und schloss konstitutiv die volle Sakramentsgemeinschaft ein.
Siehe auch: katholisch
Bearbeiten Gründung
Die römisch-katholische Kirche beruft sich traditionell auf die Gründung durch Jesus Christus selbst, insbesondere auf das so genannte "Felsenwort" an den Apostel Petrus (Mt 16,18 EU). Ob man historisch tatsächlich von einem eigentlichen Kirchengründungsakt durch Jesus Christus ausgehen kann, ist allerdings auch unter römisch-katholischen Theologen umstritten. Meist wird in heutiger Ekklesiologie ein Zusammenwirken von vorösterlichen Wurzeln (Jesu endzeitliche Sammlung des Gottesvolkes), einem österlichen Impuls (Kirche als Gemeinschaft derer, die dem auferstandenen Jesus Christus nachfolgen) und pfingstlicher Geistgabe (Kirche als Gemeinschaft, in der der Heilige Geist gegenwärtig ist) als Ursprung der Kirche angesehen.
Um die Jahre 30 bis 33 wird daher von der Entstehung der ersten Gemeinden, also der Urkirche ausgegangen. Die römisch-katholische Kirche betrachtet sich mit dieser Urkirche in ununterbrochener Kontinuität stehend und nimmt auch die direkte Gründung durch Jesus Christus in Anspruch. Sie sieht diesen Zusammenhang auch institutionell, insofern die christliche Gemeinde von Rom traditionell als Gründung des Apostels Petrus angesehen wird, und der Papst als Bischof von Rom direkter Nachfolger Petri ist.
Das Selbstverständnis als mit der Urkirche in ununterbrochener Tradition stehend ist keine römisch-katholische Besonderheit, auch andere christliche Konfessionen berufen sich auf diese Tradition. Inwiefern dieses Selbstverständnis berechtigt ist oder nicht, war lange Zeit Gegenstand polemischer Kontroversen unter den Konfessionen und ist heute ein wesentlicher Punkt des ökumenischen Dialogs.
Bearbeiten Geschichtliche Herleitung der Struktur
Ein Bischof (v. griech. ἐπίσκοπος „Hüter, Aufseher“) ist seit circa 100 n. Chr. Vorsteher der katholischen Gemeinde in einer Stadt und den umliegenden Dörfern. Der Bereich eines Bischofs heißt Bistum oder Diözese (v. griech. διοίκησις „Verwaltung“), die Stadt ist der Bischofssitz. Als Deutschland christianisiert wurde, gab es keine Städte, daher wurden die Diözesen große ländliche Bezirke. Noch heute sind die Diözesen hier viel größer als beispielsweise in Italien, wo es schon in der Antike größere Städte gab.
In den ersten 3 Jahrhunderten bildeten sich die Kirchenprovinzen heraus. Eine Kirchenprovinz umfasst mehrere Diözesen, der Vorsteher heißt Metropolit. Im Deutschen nennt man ihn normalerweise Erzbischof und diejenige Diözese, deren Bischof der Erzbischof ist, heißt auch Erzbistum. Der Sitz eines Erzbischofs ist die Metropole (= Mittel-polis, Großstadt, Hauptstadt). In der römisch-katholischen Kirche haben die Metropoliten an Bedeutung verloren. Es ist heute mehr ein formaler Vorrang.
Bis 451 n. Chr. wurden die fünf „wichtigsten“ Metropoliten Rom, Konstantinopel, Alexandria, Antiochia und Jerusalem zu Patriarchen. Der Streit zwischen Rom und Konstantinopel führte dazu, dass sich die westliche Kirche schließlich von der östlichen (orthodoxen) trennte.
Heute gibt es über 10 Patriarchate, wichtig ist vor allem Konstantinopel. Im Westen gab es nur den römischen Patriarchen, der sehr viele Rechte auf Rom konzentrierte, während die Patriarchate im Osten wesentlich selbständiger blieben. Einige östliche Bistümer haben sich im Laufe der Geschichte mit Rom versöhnt (uniert), meist unter dem Einfluss weltlicher Herrscher wie etwa in Siebenbürgen, in der Ukraine u. a. Bis auf die syro-maronitische und die italo-albanische Kirche lassen sich alle unierten Kirchen einer orthodoxen oder orientalischen Herkunftskirche zuordnen, von der sie sich mit der Unterordnung unter den Papst abgespalten haben. Bedingt durch diese historischen Entwicklungen gibt es heute an manchen Orten mehrere Bischöfe, etwa einen orthodoxen Bischof, einen Bischof der mit Rom unierten Kirche und einen lateinischen Bischof. Die unierten Kirchen haben den Ritus ihrer Herkunftskirchen in der Regel behalten und werden entsprechend bezeichnet. So heißen beispielsweise Kirchen, deren byzantinischer Ritus auf die griechische Kultur des antiken oströmischen Reiches zurückgeht, „griechisch-katholisch“.
Siehe auch: Geschichte der römisch-katholischen Kirche
Bearbeiten Gliederung in Kirchen
Die katholische Kirche besteht aus 23 Kirchen, deren weitaus größte die Lateinische Kirche ist. Die übrigen 22 Kirchen teilen sich auf die anderen Ritenfamilien auf; es sind Teile anderer Kirchen, die sich im Laufe der letzten 1000 Jahre mit Rom versöhnt haben, ihren historisch gewachsenen Ritus aber beibehalten. Nur die Maroniten haben keinen orthodoxen Gegenpart; sie gehören gänzlich zur katholischen Kirche.
Äußeres Merkmal der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche ist neben der gemeinsamen Glaubenslehre die Anerkennung des päpstlichen Primats, d. h. der spirituellen und juristischen Leitungsfunktion des Papstes. Dieser übt jedoch nur über die Lateinische Kirche patriarchale Gewalt aus; die übrigen Teilkirchen haben meist eigene Patriarchen oder Großerzbischöfe mit abweichender Jurisdiktion.
Nach dem Annuario Pontificio 2008 gibt es in der katholischen Kirche die folgenden Teilkirchen:
Bearbeiten Lateinischer Ritus
Bearbeiten Alexandrinischer Ritus
Bearbeiten Antiochenischer oder Westsyrischer Ritus
Bearbeiten Armenischer Ritus
Bearbeiten Chaldäischer oder Ostsyrischer Ritus
Bearbeiten Konstantinopolitanischer oder Byzantinischer Ritus
- Albanisch-katholische Kirche
- Bulgarisch-katholische Kirche
- Griechische griechisch-katholische Kirche
- Italo-albanische Kirche
- Kirche der Byzantiner der Eparchie Križevci (Kroatien, etc.)
- Mazedonisch-katholische Kirche
- Melkitische griechisch-katholische Kirche
- Rumänische griechisch-katholische Kirche
- Russische griechisch-katholische Kirche
- Ruthenisch griechisch-katholische Kirche
- Slowakische griechisch-katholische Kirche
- Ukrainische griechisch-katholische Kirche
- Ungarische griechisch-katholische Kirche
- Weißrussische griechisch-katholische Kirche
Bearbeiten Hierarchie
Als unverzichtbares Strukturelement wird das Petrusamt mit seinem Primatsanspruch angesehen, das gemäß katholischer Lehre von Petrus (Mt 16,18 EU) auf alle seine Nachfolger im römischen Bischofsamt übergeht. Die katholische Kirche ist hierarchisch strukturiert. Der Katholizismus unterscheidet sich objektiv feststellbar dadurch von allen anderen christlichen Konfessionen, dass gemäß dem „petrinischen Prinzip“ an einer Überordnung der Kirche über Politik, Staats- und Gesellschaftsordnung festgehalten wird. Die Religion ist nicht Privatsache, sondern dem Christentum kommt ein öffentlicher Autoritätsanspruch zu, der sich im Papsttum manifestiert. Unmittelbare Privilegien in Staat und Gesellschaft beansprucht die katholische Kirche jedoch seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil von 1962 bis 1965 ausdrücklich nicht mehr. Sie hat in ihrer Erklärung zur Religionsfreiheit das Vorrecht jeder einzelnen menschlichen Person vor dem Durchsetzungsanspruch einer institutionell objektivierten Religiosität anerkannt, ohne jedoch ihr Selbstverständnis, die wahre Kirche Christi zu subsistieren, zu ändern. Einige Theologen, wie zum Beispiel der suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl, fordern einen Paradigmenwechsel in dieser Strukturfrage.
Bearbeiten Papst und Kardinäle
An der Spitze der katholischen Kirche steht der Papst. Er ist gemäß der päpstlichen Unfehlbarkeit höchste Autorität in Fragen der Lehre und der Kirchenordnung. Allgemein verbindliche Leitsätze werden als Enzykliken und Instruktionen veröffentlicht.
Ihm zur Seite stehen als seine engsten und wichtigsten Mitarbeiter die Kardinäle; das Domkapitel des Papstes. Manche Kardinäle arbeiten in der Kurie, der kirchlichen Zentralverwaltung in Rom (Kurienkardinäle); andere sind Erzbischöfe oder Bischöfe in verschiedensten Staaten der Welt (s. u.). Bis auf wenige Ausnahmen ist jeder Kardinal ein geweihter Bischof.
Bearbeiten Erzbischöfe, Bischöfe und Metropoliten
Alle Bischöfe wie auch der Papst haben von der Weihe her die gleiche Stufe. Von der Leitungsgewalt steht der Papst an der Spitze, gefolgt von den Metropoliten, den Vorstehern der Kirchenprovinzen; und den Diözesanbischöfen, meist kurz Bischöfe genannt. Ein Metropolit ist selbst ein Diözesanbischof und hat nur wenige Vorrechte. Ein Diözesanbischof ist Leiter einer Ortskirche, in der Regel einer Diözese (Bistum). Ein Erzbischof ist ein Diözesanbischof eines Erzbistums oder ein Ehrentitel eines Bischofs.
Regional ist die katholische Kirche in Ortskirchen (Diözesen) gegliedert. Kirchenprovinzen bestehen aus mehreren Diözesen und stellen eine Zwischenebene zum Papst dar. Sie bestehen im lateinischem Ritus aus einem Metropolitanbistum, welches in der Regel auch ein Erzbistum ist;[2] und mehreren weiteren Bistümern, die auch als Suffragane (Suffraganbistümer) bezeichnet werden. Die Bischöfe eines oder mehrerer Staaten treffen regelmäßig in Bischofskonferenzen zusammen.
Bearbeiten Nuntien, Weihbischöfe, Titularbischöfe
Der Heilige Stuhl unterhält als originäres Völkerrechtssubjekt diplomatische Vertretungen bei den Staaten. Diese werden jeweils durch einen Apostolischen Nuntius geleitet, welchem zudem die Aufrechterhaltung der Verbindung zu den Ortskirchen übertragen ist. Ein Nuntius ist stets ein Titularerzbischof, d. h. ein Bischof geweiht auf den Namen eines untergegangenen antiken Erzbistums. Daneben gibt es weitere Ämter innerhalb der Kurie, die mit der Bischofsweihe und mit einem Titel eines Erzbischofs oder Bischofs einer untergegangenen Diözese verbunden sind.
Weihbischöfe – im Ausland Auxiliarbischöfe genannt – können den Diözesanbischof einer Diözese unterstützen. Sie sind von der Weihe her vollwertige Bischöfe, d. h. sie dürfen wie ein Diözesanbischof alle sakramentalen Handlungen ausführen; sie haben aber keine Leitungsgewalt in der Diözese und sind daher dem Diözesanbischof unterstellt. Ein Weihbischof ist stets ein Titularbischof, d. h. er ist geweiht auf den Namen eines untergegangenen antiken Bistums. Viele Bistümer haben mehrere Weihbischöfe, die entweder Teilgebiete des Bistums betreuen oder mit besonderen Teilaufgaben wie zum Beispiel Jugendarbeit betraut sind.
Die Weihe auf den Namen untergegangener Bistümer bei Weihbischöfen und anderen Bischöfen, die keine Diözesanbischöfe sind, rührt daher, dass ursprünglich das Bischofsamt immer mit der Leitung eines Bistums verbunden war. Heute deutet man diese Praxis als Unterstreichung der von der Weihe her Gleichrangigkeit aller Bischöfe und der Leitung einer Teilkirche als Teil aller ihrer Mitglieder.
Bearbeiten Dekan (Dechant) und Dekanat – Priester und Pfarreien
Mitarbeiter der Bischöfe sind die Priester und für den nicht priesterlichen Dienst die Diakone. Die Kirchenmitglieder selbst sind lokal zu Pfarreien - regional auch Pfarren gennnant - zusammengeschlossen, denen ein Priester als Pfarrer vorsteht. Verwaltungsrechtlich werden manchmal mehrere Pfarreien zu einem Dekanat zusammengefasst und vom zuständigen Bischof wird ein Pfarrer der betroffenen Pfarreien zum Dechant (Dekan) ernannt oder von der Priesterkonferenz des Dekanats gewählt und durch den Ortsbischof bestätigt. Zunehmend werden in einigen Ländern, so auch in Deutschland, vor allem wegen des Priestermangels auch mehrere Pfarreien zu einer Seelsorgeeinheit (Pfarrverband) zusammengefasst, wobei die Pfarreien in vielen Bereichen selbständig bleiben.
Bearbeiten Katholische Studentengemeinden
Katholische Studentengemeinden sind eine spezielle Seelsorgeeinheit. Sie sind meist nicht selbstständig, sondern einer bestehenden Pfarrei angegliedert, sie unterstehen aber direkt dem Bistum.
Bearbeiten Gemeinschaften
Daneben gibt es zahlreiche katholische Laiengemeinschaften. In Deutschland sind viele katholische Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert. Die Zahl vom BDKJ unabhängiger Jugendbewegungen, die vor allem in neuen geistlichen Gemeinschaften beheimatet sind, wächst. Zur katholischen Kirche gehören einige teilweise auch überregionale Hilfswerke. Im deutschen Raum bekannt ist zum Beispiel die Caritas. Die katholische Kirche gilt mit rund 100.000 Beschäftigten in Deutschland als größter Arbeitgeber.
Bearbeiten Orden und andere Formen des religiösen Lebens
Ebenfalls vertreten sind die verschiedenen kirchenrechtlich anerkannten Formen des religiösen Lebens, von Ordensgemeinschaften und Säkularinstituten bis zu den sogenannten anderen Formen des religiösen Lebens, nämlich Eremiten und Anachoreten (CIC, Can. 603) und Jungfrauen (Can. 604). Abgesehen von Priester-Mönchen gehören die Mitglieder der verschiedenen Formen des religiösen Lebens nicht der Hierarchie an und werden trotz häufiger gegensätzlicher Behauptung in keiner Weise von der Kirche finanziell unterhalten.
Bearbeiten Gottesvolk
Alle Stände und Gemeinschaften der Kirche bilden gemeinsam das Gottesvolk. Jeder Katholik hat durch Taufe, Beichte, Kommunion und Firmung Anteil an der Sendung der Kirche in die Welt (Laienapostolat, vgl. Zweites Vatikanisches Konzil).
Wie die Kirche selbst hat auch die Heilige Messe eine bestimmte Struktur, so dass es dem katholischen Christen möglich ist, an jeder Heiligen Messe des gleichen Ritus' auch im Ausland teilzunehmen. Auch das katholische Kirchenjahr bietet immer wiederkehrende Feste und Gedenktage.
| Land | Jahr der Statistik | Mitglieder (in Klammern Anteil an Gesamtbevölkerung) | Besucher der Heiligen Messe (in Klammern Anteil an der Gesamtzahl der Mitglieder) |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 2006 | 25.685.000 (31,2 %) | sonntags: rund 3.700.000 (14,4 %) |
| Österreich [3] | 2005 | 5.662.838 (68,5 %) | sonntags: 753.701 (13,3 %) |
| Schweiz [4] | 2000 | 3.047.887 (41,8 %) | k.A. (k.A.) |
| Niederlande | 2005 | 4.406.000 (27,2 %) | wöchentlich: rund 350.000 (7,8 %); davon sonntags schätzungsweise: 250.000 (5,6 %) |
| Liechtenstein | k.A. | 26.122 (78,4 %) | k.A. (k.A.) |
Bearbeiten Zölibat
Für alle drei Weihestufen des Klerus – Bischof, Priester und Diakon – ist in der lateinischen Kirche der Zölibat regelmäßig vorgeschrieben. Eine Ausnahme bildet der Ständige Diakonat, der nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wieder eingeführt wurde. In den unierten Kirchen gelten zum Teil andere Regelungen. Für das Bischofsamt wird aber immer der Zölibat verlangt.
Die unterschiedlichen Regelungen sind möglich, da die katholische Kirche den Zölibat zwar für notwendig, aber nicht für gottgegeben hält.
Bearbeiten Glaubensinhalte
- Dreifaltigkeit: Jesus als Sohn Gottes ist eines Wesens mit Gott selbst (s. Menschwerdung Gottes); Gott ist Vater Jesu und der Menschen, Sohn Gottes und Heiliger Geist. Durch sein geschichtliches Leben und Wirken, seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung hat der Sohn Gottes die Sünde der Welt auf sich genommen und den Weg zu Gott für alle Menschen geöffnet.
- Gottes Wirken in der Welt: Gott ist nicht nur der Schöpfer, sondern greift aus Liebe zu jedem einzelnen Menschen aktiv in die Welt ein; sein Handeln ist gemäß der Theodizee-Frage jedoch nach menschlichen Maßstäben nicht komplett begreifbar.
- Die katholische Kirche sieht sich in der Nachfolge der Apostel, deren Glaubensbekenntnis sie in der Kraft des Heiligen Geistes durch die Zeiten bewahrt, vertieft und angesichts neuer Fragestellungen klärt. Diese Tradition der Kirche, deren wichtigster und deshalb eigenständig genannter („die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift“), aber nicht einziger Teil die Bibel ist, bildet ihre Lehrgrundlage. Die apostolische Sukzession bedeutet laut katholischer Lehrauffassung, dass das Apostelamt nahtlos durch Weihe mit Handauflegung von den Aposteln bis zu den heutigen katholischen Geistlichen weitergegeben wurde.
- Sakramente:
Gott schenkt nach katholischer Lehre den Menschen das Heil durch die Sakramente. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Eucharistie, Buße und Versöhnung (Beichte), Krankensalbung, Weihesakrament, und Ehe. In den Sakramenten, vor allem in der Eucharistie, kommt die Kirche selbst als universales Heilssakrament zur Erscheinung.
Die Jungfrau Maria mit Engeln, Gemälde von William Adolphe Bouguereau - Endgericht und Leben nach dem Tod (Eschatologie): Die katholische Kirche erwartet das Wiederkommen Christi in Herrlichkeit und das Gericht über alle Menschen. Durch Feuer wird die gegenwärtige Welt zerstört werden. Maßstab des Gerichts wird der Glaube und die nach dem Maß der Gaben verwirklichte Liebe sein. Die Erlösten empfangen paradiesisches und ewiges Leben in Gottesnähe („Schau“ Gottes von Angesicht zu Angesicht, himmlisches Hochzeitsmahl). Jedem Menschen droht bei der Abkehr von Gott die endgültige Verlorenheit in der Hölle. Die Hoffnung des Christusglaubens lässt sich jedoch nicht begrenzen.
- Marien- und Heiligenverehrung: Menschen, die ein christuszentriertes Leben geführt haben, können anderen Glaubenden als Vorbilder dienen. Man unterscheidet zwei Stufen, die Heiligen und die Seligen. Auch die Gottesmutter Maria dient als Vorbild, sie wird u. a. als „Urbild der Kirche“ veehrt. Maria und die Heiligen gelten als Fürsprecher bei Gott; denn man geht davon aus, dass sie sich bereits in der Gemeinschaft mit Gott befinden. Die universale Heilsmittlerschaft Christi, auf den alle Heiligen verweisen, wird dadurch nicht in Frage gestellt, sondern unterstrichen. Die Prozesse der Heilig- und Seligsprechung der katholischen Kirche sind sehr umfangreich und können mehrere Jahrzehnte dauern. Dies gilt auch für die Anerkennung von Jesus-, Marien- und Heiligenerscheinungen, auf die sich die Wallfahrtsorte gründen.
- In der katholischen Kirche sind Bitten für die Verstorbenen üblich. Verstorbenen, die sich noch im Läuterungszustand des Purgatoriums befinden, soll hiermit geholfen werden. Auch Ablassgewinnung, nicht nur für die Verstorbenen, gehört deshalb zur religiösen Praxis.
Bearbeiten Morallehre
Die Morallehre der katholischen Kirche ist seit den Anfängen dadurch geprägt, an den Idealen der Bergpredigt festzuhalten und zugleich den Bedingungen der irdischen Realität Rechnung zu tragen. In früheren Jahrhunderten war regelmäßig der Vorwurf zu großer Laxheit Grund für Kritik und manchmal sogar Begründung für Abspaltungen der Montanisten, Novatianisten, Donatisten, Katharer und Waldenser. Heute entzündet sich die Kirchenkritik meist an zu hohen und schwierigen Idealen, gepaart mit dem Vorwurf der Heuchelei und Doppelmoral, so zum Beispiel in Bezug auf Sexualität, aber auch auf eklektische und inkonsistente Auslegung der Bibel in Bezug auf Moral sowie inkohärente Anwendung dessen, was als Morallehre der katholischen Kirche bezeichnet wird.
Der Bergpredigt folgend sind die zentralen katholischen Wertsetzungen Liebe, Wahrheit, Gewaltlosigkeit, Besitzverzicht, Treue, Keuschheit. Die Umsetzung in kirchliches und, wo möglich, staatliches Recht geschieht in immer neuen Anläufen und unter innerkirchlichen und gesellschaftlichen Konflikten.
Lange waren Themen wie Eid, Wehrpflicht oder Kapitalismus umstritten. Hier ist die katholische Morallehre traditionell eher kompromissbereit.
Seit etwa 1968 steht mit der Enzyklika Humanae Vitae zeitgleich mit den soziokulturellen Umwälzungen fast ausschließlich die Ehe- und Sexualmoral im Mittelpunkt der Beachtung und Auseinandersetzung. Das kirchliche Lehramt hat sich immer wieder eindeutig im Sinn der Zusammengehörigkeit von Sexualität, lebenslanger Treue und Fortpflanzung und damit gegen Ehescheidung, künstliche Empfängnisverhütung und die Gleichwertigkeit der Homosexualität ausgesprochen.
Noch größere Bedeutung kommt dem Lebensschutz zu, weshalb Abtreibung, Sterbehilfe, Klonen, Todesstrafe, Eugenik und Angriffskrieg abgelehnt werden.
Einige Dogmen und Doktrinen der Kirche sind aber auch innerkirchlich seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil umstritten. Die katholische Moraltheologie vertritt die Ansicht, dass die Werte des Evangeliums dem Naturrecht nicht widersprächen, sondern dessen letzter und höchster Ausdruck seien. Diesen naturrechtlichen Ansatz und die kirchliche Lesart der im Neuen Testament grundgelegten Moral zu vermitteln, gelingt der Kirche jedoch mit steigender Schwierigkeit in einer immer egozentrischer und säkulärisierter werdenden Welt.
Bearbeiten Ökumene
Die Verständigung und der Austausch mit anderen christlichen Glaubensgemeinschaften wird gesucht und gepflegt, insbesondere mit den östlich-orthodoxen Kirchen, der anglikanischen Kirche und den evangelischen Kirchen und Gemeinschaften. Die römisch-katholische Kirche ist zwar kein Mitglied im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), seit 1965 gibt es aber eine gemeinsame Arbeitsgruppe. Außerdem arbeitet sie in der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung als Vollmitglied mit und steht der Kommission für Weltmission und Evangelisation beratend zur Seite. Auf regionaler, nationaler und lokaler Ebene ist die römisch-katholische Kirche Mitglied in zahlreichen ökumenischen Organisationen.
Man setzt auch auf den Dialog mit anderen Religionen, wie weltweite religiöse Treffen zeigen, die auf Initiativen des Vatikan zurückgehen.
Aufgrund ihres Kirchen-, Amts- und insbesondere Eucharistieverständnisses ist sie gegen Interzelebration und Interkommunion (siehe auch: Lima-Erklärung des ÖRK). Nach dem ökumenischen Kirchentag 2003 gab es Sanktionen von Seiten der katholischen Kirche gegen Pfarrer Bernhard Kroll, der am 31. Mai 2003 in der Berliner Gethsemanekirche am evangelischen Abendmahl teilgenommen hatte. Prof. Dr. Hasenhüttl wurde vom Dienst suspendiert, nachdem er am 29. Mai 2003 in der gleichen Kirche evangelischen Christen die Kommunion gespendet hatte. Nach Ansicht der katholischen Kirche ist im konsekrierten Brot und Wein Jesus Christus real präsent. Diese Auffassung vertreten auch die übrigen katholischen Kirchen sowie die Lutheraner und die Methodisten. Alle anderen evangelischen Kirchen lehnen die Realpräsenz ab und sehen im Abendmahl einen symbolischen Erinnerungsakt. Aus diesem Grunde verpflichtet die katholische Kirche ihre Mitglieder dazu, nur an der Eucharistiefeier der eigenen Kirche teilzunehmen und erlaubt den Empfang der Kommunion Angehörigen getrennter Konfessionen nur unter besonderen Umständen. In bestimmten Notfällen wie Lebensgefahr darf ein katholischer Priester die Sterbesakramente auch Mitgliedern anderer Denominationen spenden. 2004 hob Papst Johannes Paul II. in der Enzyklika Ecclesia de Eucharistia noch einmal die Bedeutung der Eucharistie als zentrales Glaubensgeheimnis der römisch-katholischen Kirche und für die mit ihr in Glaubens-, Gebets- und Sakramentengemeinschaft stehenden katholischen Kirchen hervor und rief dazu auf, jedem Missbrauch vorzubeugen.[5]
Bearbeiten Verbreitung
Die Katholische Kirche ist in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas verbreitet, in Südeuropa (Spanien, Italien, Portugal, Malta), Westeuropa (Irland, Frankreich, Belgien), Mitteleuropa (Süd- und Westdeutschland, Polen, Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien), Kroatien, Litauen, Ungarn und in einigen Teilen Afrikas (Äquatorialguinea, Angola, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Kamerun, Madagaskar, Ruanda, Mosambik und Republik Kongo). In Asien beschränkt sich ihr Einfluss auf die Philippinen, Osttimor, Macau, Palau und Südkorea.
Weltweit gibt es 1,13 Milliarden römisch-katholische Christen, der jährliche Zuwachs 2006 entsprach dem allgemeinen Zuwachs der Weltbevölkerung. Der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung beträgt 17,2 Prozent.[6] 2006 gab es 4.898 Bischöfe und 407.262 Ordens- und Diözesanpriester.[7] Die Katholische Kirche ist zudem mit etwa 1,2 Millionen Angestellten der weltweit größte Arbeitgeber.
Bearbeiten Die katholische Kirche und ihre jeweilige Landesentwicklung
Albanien | Andorra | Armenien | Aserbaidschan | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | Estland | Färöer | Finnland | Frankreich | Georgien | Gibraltar | Griechenland | Großbritannien | Irland | Island | Italien | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Moldawien | Monaco | Montenegro | Niederlande | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Weißrussland
Nordasien: Mongolei | Russland | Ostasien: China | Japan | Nordkorea | Südkorea | Taiwan | Südostasien: Brunei | Indonesien | Kambodscha | Laos | Malaysia | Myanmar | Philippinen | Singapur | Thailand | Osttimor | Vietnam | Südasien: Bangladesch | Bhutan | Indien | Malediven | Nepal | Pakistan | Sri Lanka | Vorderasien: Ägypten | Armenien | Aserbaidschan | Bahrain | Georgien | Irak | Iran | Israel | Jemen | Jordanien | Katar | Kuwait | Libanon | Oman | Palästinensische Autonomiegebiete | Saudi-Arabien | Syrien | Türkei | Zypern | Zentralasien: Afghanistan | Kasachstan | Kirgisistan | Tadschikistan | Turkmenistan | Usbekistan
Nordamerika: Kanada | Mexiko | St. Pierre and Miquelon | Vereinigte Staaten
Zentralamerika: Costa Rica | Dominikanische Republik | El Salvador | Guatemala | Haïti | Honduras | Kuba | Nicaragua | Panama | Puerto Rico | Karibische Inseln
Südamerika: Argentinien | Bolivien | Brasilien | Chile | Ecuador | Falklandinseln | Kolumbien | Paraguay | Peru | Uruguay | Venezuela
Bearbeiten Literatur
- Joseph Ratzinger: Salz der Erde: Christentum und katholische Kirche im neuen Jahrtausend. Ein Gespräch mit Peter Seewald; München 2004; ISBN 3-453-87942-2
- Medard Kehl: Die Kirche. Eine katholische Ekklesiologie; Würzburg 2001; ISBN 3-429-01454-9
- Constitutio Dogmatica de Ecclesia / Dogmatische Konstitution über die Kirche (Lumen Gentium); Text lateinisch-deutsch und Kommentar von Gérard Philips, Aloys Grillmeier, Karl Rahner, Herbert Vorgrimler, Ferdinand Klostermann, Friedrich Wulf und Otto Semmelroth; in: LThK2 12, S. 137–347; Freiburg, Basel, Wien: Herder, 1966 (=1986; ISBN 3-451-20756-7)
- Constitutio Dogmatica de Ecclesia (Lumen Gentium); in: Acta Apostolicae Sedis 57 (1965), S. 5–75
- Joachim Drumm, Walter Kasper: Artikel Kirche II. Theologie- und dogmengeschichtlich; in: LThK3 5, Sp. 1458–1466; Freiburg, Basel, Rom, Wien: Herder, 1996; ISBN 3-451-22005-9
- Walter Kasper: Artikel Kirche III. Systematisch-theologisch; in: LThK3 5, Sp. 1466–1474; Freiburg, Basel, Rom, Wien: Herder, 1996; ISBN 3-451-22005-9
- Winfried Aymans: Artikel Kirche VI. Kirchenrechtlich; in: LThK3 5, Sp. 1478–1479; Freiburg, Basel, Rom, Wien: Herder, 1996; ISBN 3-451-22005-9
Bearbeiten Weblinks
Bearbeiten Kirche
- Offizielle Webseite des Vatikans
- Katholische Diözesen auf der ganzen Welt
- Römisch-Katholische Kirche der Schweiz, Österreich und Deutschland
- Bischofskonferenzen in Österreich und Deutschland
- Übersicht und Links zu den katholischen Ordenshäusern
- Kurze Darstellung unierter Kirchen
Bearbeiten Online-Literatur
- Katechismus online der Katholischen Kirche
- Standardwerke zu katholischen Theologie
- Theologischer Leseraum – Dokumente zum katholischen Lehramt
- Kathpedia – katholische Enzyklopädie – Weltanschauung basierend auf dem Katechismus
Bearbeiten Personen
- Personenverzeichnis – Bischöfe in den Diözesen der Welt und Mitarbeiter der Kurie
- Weltweite Übersicht über lebende und verstorbene kath. Würdenträger (englisch)
Bearbeiten Referenzen
- ↑ Zenit: Aktuelle Kirchenstatistik: Der „Annuario Pontificio“ 2008 wurde Papst Benedikt XVI. vorgestellt 29. Februar 2008
- ↑ Codex des Kanonischen Rechtes, Can 435
- ↑ katholisch.at: Statistik der kath. Kirche
- ↑ Bundesamt für Statistik (der Schweiz): Religionszugehörigkeit
- ↑ vgl.Ecclesia de Eucharistia, auf Deutsch
- ↑ Radio Vatikan: Die neuesten Zahlen zur Weltkirche 12. Februar 2007
- ↑ Kath.net: Priesterbestand steigt weltweit seit Jahren konstant 1. März 2008
