| Glasgow Rangers | |||
| Voller Name | Rangers Football Club | ||
| Spitzname(n) | The Gers, Teddy Bears Light Blues, Wing Wizards |
||
| GegrĂŒndet | 1873 | ||
| Stadion | Ibrox Park, Glasgow | ||
| PlÀtze | 50.411 | ||
| PrÀsident | |||
| Trainer | |||
| Liga | Scottish Premier League | ||
| 2007/08 | 2. Platz, SPL | ||
|
|
|||
Die Glasgow Rangers (offiziell: Rangers Football Club) sind ein schottischer FuĂballverein aus Glasgow. Mit 51 nationalen Meisterschaftstiteln[1] hĂ€lt der Klub aktuell den Weltrekord und hat mehr TrophĂ€en gewonnen als jeder andere FuĂballverein weltweit.[2]
Der HeimspielstĂ€tte Ibrox Park - ein reines Sitzplatzstadion - befindet sich im SĂŒdwesten Glasgows, bietet 51.082 Zuschauern Platz und wurde von dem europĂ€ischen FuĂballverband UEFA mit dem PrĂ€dikat âFĂŒnfsterne-Stadionâ versehen. Es war das erste schottische Stadion, das diese Auszeichnung erhielt (spĂ€ter kam auch der Hampden Park, in dem die schottische Nationalmannschaft ihre Heimspiele austrĂ€gt, ebenfalls zu diesen Ehren).
Die Spieler und AnhĂ€nger der Rangers entstammen heute den verschiedensten NationalitĂ€ten und Religionen, obwohl der Klub traditionell von zumeist protestantischen Unionisten in Schottland favorisiert wird. Mit dem Ortsrivalen Celtic Glasgow verbindet die Rangers eine der erbittertesten RivalitĂ€ten des FuĂballs ĂŒberhaupt (bekannt als Old Firm).[3]
Spitznamen des Verein sind âThe Gersâ (als Kurzform des Vereinsnamens âRangersâ) und âThe Teddy Bearsâ, was sich als sogenannter âRhyming Slangâ auf âGersâ gebildet hatte. Die AnhĂ€nger der Rangers bezeichnen sich gegenseitig auch als âBluenosesâ.
Bearbeiten Geschichte
Bearbeiten Geburtsstunde und die ersten Jahre (1873-99)
Als die BrĂŒder Peter und Moses McNeil sowie William McBeath und Peter Campbell im heimischen Park Glasgow Green in Flesher's Haugh einer Gruppe junger MĂ€nner beim FuĂballspielen zusahen, entschieden sich die jungen protestantischen Studenten zur GrĂŒndung einer eigenen Mannschaft. Die erste Partie dieses Teams fand unter dem Namen âArgyleâ im Mai 1872 in Flesher's Haugh gegen den Callander Football Club statt und endete mit einem torlosen 0:0. Moses McNeil schlug wĂ€hrend der offiziellen GrĂŒndung am 15. Juli 1873 den Namen âRangersâ vor, da er diesen zuvor in einem Buch ĂŒber den englischen Rugbysport entdeckt hatte. Das zweite Spiel hatte zuvor gegen ein Team mit dem Namen Clyde - nicht identisch mit dem heutigen FC Clyde - stattgefunden, das deutlich mit 11:0 besiegt werden konnte.
In der Folgezeit entwickelte der Klub festere Strukturen eines geregelten FuĂballvereins und im Jahre 1876 wurde mit Moses McNeil erstmalig ein Rangers-Akteur zu einem Spiel der schottischen Nationalmannschaft berufen, die gegen Wales antrat. Als in den 1870er-Jahren zunĂ€chst der bereits 1867 gegrĂŒndete FC Queen's Park eine dominierende Rolle spielte, fand das heute als âOld Firmâ bekannte Duell gegen Celtic Glasgow ihre Geburtsstunde im Jahr 1888 - es endete als Freundschaftsspiel mit einem 5:2-Sieg fĂŒr Celtic. Zwei Jahre spĂ€ter nahm die schottische Liga ihren Spielbetrieb auf und bereits in ihrer ersten Spielzeit verbuchten die Rangers einen Erfolg. Punktgleich mit dem FC Dumbarton belegte der Verein den ersten Platz und nach dem 2:2 in einem Entscheidungsspiel wurde der Titel zwischen den beiden Klubs geteilt.
Nachdem die Rangers in den Jahren 1877 und 1879 noch jeweils gegen den FC Vale of Leven im Endspiel des schottischen Pokals unterlegen gewesen waren, gewann die Mannschaft im Jahre 1894 erstmals den âScottish Cupâ durch einen 3:1-Finalsieg gegen Celtic. Im Jahr 1887 hatte der Verein zuvor kurz vor dem Gewinn des englischen FA Cups gestanden, als erst im Halbfinale Aston Villa Endstation fĂŒr die Rangers gewesen war.
Zum Ende des 19. Jahrhunderts gewannen die Rangers noch zwei schottische Pokalausgaben in den Jahren 1897 und 1898. Die Meisterschaft in der Saison 1898/99 wurde schlieĂlich ĂŒberlegen errungen, als die Rangers alle 18 Ligaspiele gewinnen konnten. Ebenfalls im Jahr 1899 wurde aus dem Verein eine Aktiengesellschaft, die William Wilton offiziell als ersten Mannschaftstrainer anstellte. Es formierte sich zudem der erste Vorstand mit dem ersten Vorsitzenden James Henderson, womit der Klub die Weichen zu einem der erfolgreichsten schottischen Vereine stellte.
Bearbeiten William Wilton/Bill Struth: Die ersten Trainer (1899-1954)
Zu Beginn des frĂŒhen 20. Jahrhunderts konnten die Rangers die Erfolge bestĂ€tigen und gewannen zwischen 1900 und 1918 sieben schottische Meisterschaften. Der nicht erfolgreichen Titelverteidigung im Jahr 1919 folgte eine der besten Spielzeiten in der Vereinsgeschichte, als das Team in der Saison 1919/20 unter Trainer William Wilton und dessen seit 1914 beim Verein aktiven rechten Hand Bill Struth in 42 Ligaspielen 106 Tore erzielte. WĂ€hrend dieser Zeit wurden die Fundamente fĂŒr ein schottisches Passspiel gelegt, das in taktischer Hinsicht eine deutliche Weiterentwicklung im schottischen FuĂball offenbarte. Gemeinsam mit Celtic dominierten die Rangers nun das Geschehen in der heimischen Liga.
Als Wilton im Mai 1920 bei einem Bootsunfall zu Tode kam, beerbte ihn Struth als erst zweiter offizieller Trainer der Rangers. Struth sollte dieses Amt bis zum Jahre 1954 ausfĂŒhren und dabei 18 Ligatitel, zehn Pokalwettsiege und zwei Ligapokalausgaben erringen. Unter seiner Ăgide fiel auch in der Saison 1948/49 das erste Triple in der Geschichte des schottischen FuĂballs aus allen drei heimischen Wettbewerben.
Bearbeiten Scot Symon: Erste europÀische Teilnahmen (1954-67)
Nach dem Gewinn zweier weiterer Doubles unter Bill Struth in den Jahren 1950 und 1953, wurde Scot Symon 1954 dritter Rangers-Trainer in der Geschichte des Vereins. Der Verein nahm unter Symon erstmalig an einem europĂ€ischen Vereinswettbewerb teil und unterlag dort der französischen Mannschaft OGC Nizza. Mit 1:7 erlitten die Rangers 1957 zudem im Ligapokalfinale gegen Celtic die bis zum heutigen Tage höchste Niederlage. Drei Jahre spĂ€ter zog der Klub ins Halbfinale des Europapokals der Landesmeister ein und verlor dort gegen Eintracht Frankfurt nach Hin- und RĂŒckspiel mit 4:12 Toren - dies bedeutet bis zum heutigen Tage Negativrekord fĂŒr einen schottischen FuĂballverein. Nur ein Jahr spĂ€ter zogen die Rangers ins Endspiel des Europapokals der Pokalsieger ein, um dort dem italienischen Verein AC Florenz in zwei Partien mit 1:4 zu unterliegen. Im gleichen Wettbewerb standen die Rangers sechs Jahre spĂ€ter erneut im Finale und verloren nun mit 0:1 nach VerlĂ€ngerung gegen den FC Bayern MĂŒnchen.
In der heimischen Liga hatten sich die Rangers spĂ€testens ab den 1950er-Jahren neben dem regelmĂ€Ăigen Weggang wichtiger Spieler in Richtung England auch der neu erstarkten Konkurrenz aus Edinburgh zu erwehren, konnten eine lĂ€ngere Durststrecke, wie sie der Rivale Celtic zu der Zeit durchlief, jedoch verhindern.
Bearbeiten Davie White: Ein kurzes Intermezzo (1967-69)
Als erst vierter Trainer in der Rangers-Geschichte folgte schlieĂlich 1967 David White, der aber nach nur zwei titellosen Jahren wieder aus seinem Amt entfernt wurde. Die Vorzeichen hatten sich nun im innerstĂ€dtischen Wettbewerb wieder deutlich zugunsten von Celtic verschoben, die just in dem Jahre mit dem europĂ€ischen Landesmeisterwettbewerb den gröĂten Erfolg im britischen FuĂball erringen konnte, als die Rangers sechs Tage spĂ€ter ihr Pokalfinale gegen den FC Bayern verloren. Bis 1974 sollten insgesamt neun schottische Meisterschaften in Serie an die âBhoysâ gehen.
Bearbeiten Willie Waddell: Europapokalsieger (1969-72)
Mit der Verpflichtung des ehemaligen AuĂenlĂ€ufers Willie Waddell im Jahre 1969 als neuem sportlichen Leiter kehrte der sukzessive der Erfolg zurĂŒck. Im Januar 1970 erfuhr der Klub jedoch bei einem Old-Firm-Spiel gegen Celtic eine Katastrophe im Ibrox Park, bei der 66 Personen auf der OsttribĂŒne zu Tode kamen und ĂŒber 200 weitere AnhĂ€nger Verletzungen erlitten. Etwas ĂŒber ein Jahr spĂ€ter fĂŒhrte der als âSchleiferâ bekannte Waddell sein Team zum ersten - und bis heutigen einzigen - Sieg in einem europĂ€ischen Vereinswettbewerb, als das Finale im Europapokal der Pokalsieger gegen Dynamo Moskau im Camp Nou nach zwei Toren von Willie Johnston und einem weiteren Treffer von Colin Stein mit 3:2 gewonnen werden konnte. Dabei musste das Spiel nach einer PlatzstĂŒrmung der AnhĂ€nger vorzeitig abgebrochen werden und die Rangers-Spieler erhielten die TrophĂ€e erst in ihrer Umkleidekabine. SpĂ€ter erhielt der Verein aufgrund der Vorkommnisse wĂ€hrend der Partie auf den RĂ€ngen und nach schweren Fan-Ausschreitungen im Umfeld des Spiels eine zweijĂ€hrige Sperre fĂŒr den gesamten Europapokal, die anschlieĂend auf ein Jahr reduziert wurde - eine Titelverteidigung war daher fĂŒr die Rangers nicht möglich. Waddell rĂ€umte nach dem Triumph seinen Trainerstuhl und bekleidete fortan im Verein das Amt eines Generalmanagers. Sein vormaliger Kotrainer Jock Wallace ĂŒbernahm die sportliche Leitung.
Bearbeiten Jock Wallace: RĂŒckkehr an die Spitze (1972-78)
Unter der Regentschaft von Jock Wallace kamen die Rangers auch in den heimischen Wettbewerben wieder zu Erfolgen. In seiner ersten Saison, zugleich das hundertjĂ€hrige VereinsjubilĂ€um, gewann er nach einem 3:2-Finalsieg gegen Celtic wieder den schottischen Pokal. Mit der Meisterschaft in der Spielzeit 1974/75 beendeten die Rangers die zuvor neunjĂ€hrige Dominanz des Erzrivalen. Auch in der neuen âPremier Divisionâ, die ab 1975 als neue oberste Spielklasse in Schottland fungierte und nur noch aus zehn Mannschaften bestand, wurden die Rangers auf Anhieb Meister und durch die beiden Pokalsiege in FA Cup und Ligapokal konnte ein weiteres Triple eingefahren werden. Einer titellosen Spielzeit 1976/77 folgte ein Jahr spĂ€ter das vierte Triple in der Vereinsgeschichte - bezogen auf die schottischen Wettbewerbe.
Mit dieser RĂŒckkehr an die Spitze zur Mitte der 1970er-Jahre festigte der Verein wieder seinen Status als erfolgreichster schottischer FuĂballverein. Ăberraschend verkĂŒndete Wallace jedoch im Jahre 1978 seinen RĂŒcktritt und lieĂ seine genauen BeweggrĂŒnde dafĂŒr im Unklaren. Mit John Greig ĂŒbernahm ein ehemals erfolgreicher Rangers-Spieler und MannschaftskapitĂ€n dieser Zeit das Traineramt.
Bearbeiten John Greig: Stagnation (1978-83)
Greigs Amtszeit begann vielversprechend, als der Triple-Gewinner des Vorjahres auch im Europapokal der Landesmeister zu Beginn gute Ergebnisse erzielte. Nach einer 0:1-Hinspielniederlage gegen Juventus Turin drehte der schottische Meister mit einem 2:0-Sieg noch die Partie. In der nĂ€chsten Runde besiegten die Rangers den PSV Eindhoven und standen dann im Viertelfinale dem 1. FC Köln gegenĂŒber. GroĂe Verletzungsprobleme bei den Rangers waren dort mitverantwortlich dafĂŒr, dass der deutsche Meister mit insgesamt 2:1 nach beiden Spielen die Oberhand behielt. In der Folgezeit lieĂen die Leistungen auch in der heimischen Liga immer mehr nach und die Dominanz zur Mitte der 70er-Jahre fand ihr abruptes Ende. Greig scheiterte dabei vor allem damit, das Erfolgsteam von Wallace umzubauen. In den frĂŒhen 1980er-Jahren hatte die Rangers dabei nicht nur Probleme mit Celtic; auch der FC Aberdeen und Dundee United hatten sich zwischenzeitlich als ernsthafte Wettbewerber an der schottischen Spitze entwickelt und in Abgrenzung zu den beiden Teams aus Glasgow die sogenannte âNew Firmâ begrĂŒndet. Diese Dauerkrise der Rangers konnte lediglich durch sporadische Pokalerfolge unterbrochen werden und im Jahr 1981 war der Gewinn des schottischen Pokals und dabei die Leistung des FlĂŒgelspielers Davie Cooper eine der wenigen sportlichen Lichtblicke. Obwohl der Klub einige Achtungserfolge im Ligapokal feiern konnte, war 1983 nach fĂŒnf Jahren ohne Gewinn der schottischen Meisterschaft der stetig wachsende Druck auf die VereinsfĂŒhrung zu groĂ und Greig reagierte darauf mit seinem RĂŒcktritt.
Bearbeiten Jock Wallace: Die zweite Amtszeit (1983-86)
Durch die erneute Verpflichtung von Jock Wallace versprach sich die VereinsfĂŒhrung der Rangers auch eine RĂŒckkehr vergangener Erfolge. Wallace, der in der Zwischenzeit vor allem in England Leicester City trainiert hatte, galt dabei zunĂ€chst nicht als erste Wahl. Mit Jim McLean und Alex Ferguson hatten jedoch die beiden New-Firm-Trainer den Avancen der Rangers ablehnend gegenĂŒbergestanden. Wallace konnte zu Beginn seiner zweiten Amtszeit in den Jahren 1983 und 1984 zwei Ligapokalausgaben in Serie gewinnen. Allerdings sorgte die weiter andauernde Dominanz des FC Aberdeen, die nur Dundee United und Celtic ernsthaft in Gefahr bringen konnte, dafĂŒr, dass Wallace nach einem fĂŒnften Platz in der Saison 1985/86 und insgesamt nicht erkennbarer Verbesserung gegenĂŒber der Greig-Ăra entlassen wurde.
Bearbeiten Graeme Souness: Die Revolution (1986-91)
Mit Graeme Souness beschĂ€ftigten die Rangers im Jahre 1986 erstmalig einen Spielertrainer. Der damals in den Vereinigten Staaten beheimatete EigentĂŒmer Lawrence Marlborough hatte die Negativentwicklung in den 1980er-Jahren mit Sorge betrachtet und die Kontrolle im Vorstand nach jahrelangen Zwistigkeiten an sich gerissen. Die Verpflichtung von David Holmes als neuem Vereinsvorsitzenden galt dabei als richtungweisend, der wiederum maĂgeblich hinter der Personalie Souness stand. Souness hatte zuvor im englischen FuĂball groĂe Erfolge beim FC Liverpool gefeiert und setzte in der Transferpolitik - unterstĂŒtzt von Holmes - neue MaĂstĂ€be. Mit der Hilfe einiger englischer Spitzenspieler, die auch in den anschlieĂenden Jahren vermehrt zu den Rangers stieĂen, gewann Souness in seiner ersten Saison die schottische Meisterschaft und beendete damit eine neunjĂ€hrige Durststrecke. Auch im Ligapokal siegten die Rangers gegen Celtic und beide Vereine kĂŒndigten in dieser Saison bereits an, dass die Old Firm in den kommenden zwei Jahrzehnten wieder die frĂŒhere Vormachtstellung zurĂŒck gewinnen sollte.
Nach der Ankunft des Stahlunternehmers David Murray als selbsternannter âAufseherâ des Vereins setzten die Rangers ihre Wiederbelebung als schottischer Spitzenverein fort. Murray, der sich den Verein fĂŒr sechs Millionen Pfund von Lawrence Marlborough gesichert hatte, gewann im Duett mit Souness im Jahre 1989 seinen ersten schottischen Ligatitel und begrĂŒndete damit eine Serie von neun Spielzeiten als schottischer Meister.
Die Jahre unter Graeme Souness waren geprĂ€gt von Erfolgen, aber auch von Konflikten. Die Rangordnung als erfolgreichster schottischer FuĂballverein konnte wiederhergestellt werden und der Verein spielte zu dieser Zeit die mutmaĂlich wichtigste Rolle im britischen FuĂball ĂŒberhaupt. Da englische FuĂballvereine seit 1985 aufgrund der Heysel-Katastrophe von europĂ€ischen Vereinswettbewerben ausgeschlossen waren, strebte eine Reihe englischer Nationalspieler - darunter Ray Wilkins, Terry Butcher und Chris Woods - zu den Rangers. Im Jahre 1989 verpflichteten die Rangers den Katholiken Mo Johnston, der vor seinem Gastspiel beim französischen FC Nantes ein erfolgreicher Celtic-Spieler gewesen war. Diese Personalie sorgte sowohl bei einigen Rangers- als auch bei den Celtic-AnhĂ€ngern fĂŒr groĂen Unmut. WĂ€hrend traditionell protestantische Rangers-Fans der Verpflichtung des Katholiken ablehnend gegenĂŒber standen, reagierte die Celtic-AnhĂ€ngerschaft negativ darauf, dass der Plan zur RĂŒckkehr von Johnston zu ihrem Verein in letzter Minute von den Rangers durchgekreuzt worden war.
Trotz seines Erfolges bei den Rangers konnte sich Souness nie in der schottischen FuĂballgemeinde etablieren. Mehrfach geriet er mit den FuĂballfunktionĂ€ren aneinander. Dabei wurde er bereits bei seinem Einstand von seiner Trainerbank verwiesen und musste mehrfach Sperren auf der TribĂŒne absitzen. Im Jahre 1991 verlieĂ Souness die Rangers, um sich seinem alten Verein FC Liverpool anzuschlieĂen. Zuvor hatte er mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen den FC Aberdeen eine weitere schottische Meisterschaft sichergestellt und bei den Rangers-AnhĂ€ngern gemischte GefĂŒhle hinterlassen. WĂ€hrend sich einige ob dieser Entscheidung enttĂ€uscht zeigten, betrachten andere AnhĂ€nger seine Entscheidung als âBetrug am Vereinâ. Einigkeit bestand jedoch darin, dass die Souness-Ăra fĂŒr die in vielerlei Hinsicht dramatischsten Jahre in der Vereinsgeschichte stand.
Mit Walter Smith trat der ehemalige Kotrainer das schwere Erbe von Souness an und wurde fortan als neunter Rangers-Trainer an den Erfolgen des achten sportlichen Leiters gemessen.
Bearbeiten Walter Smith: âNine in a rowâ (1991-98)
Nach dem Weggang von Souness gelang Smith im Jahr 1991 nach einem spannenden Sieg am letzten Spieltag gegen den Konkurrenten aus Aberdeen seine erste Meisterschaft mit den Rangers als Cheftrainer. Mit der Hilfe von David Murray, der die finanziellen Voraussetzungen schaffte, verpflichtete Smith weitere hochdekorierte Spieler und steuerte in der Saison 1992/93 auf eine der besten Spielzeiten in der Vereinsgeschichte zu. Nicht nur der erneute Gewinn des heimischen Triples stand am Ende auf der Habenseite; darĂŒber hinaus stand der Klub kurz vor dem Einzug ins Endspiel der erstmalig ausgetragenen Champions League. Dabei hatten die Rangers vor der Gruppenphase in einem britischen Duell zunĂ€chst Leeds United ausgeschaltet. Obwohl der Klub auch in den anschlieĂenden sechs Partien ungeschlagen blieb, sorgten vier Unentschieden dafĂŒr, dass am Ende nur der zweite Platz hinter dem spĂ€teren TiteltrĂ€ger Olympique Marseille herauskam - der spĂ€ter wiederum aufgrund nachgewiesener BestechungsfĂ€lle in der französischen Liga fĂŒr die Folgesaison in der Champions League gesperrt wurde.
Auch in der Spielzeit 1993/94 konnten die Rangers gleich zwei der drei heimischen Wettbewerbe gewinnen und verpassten ein erneutes Triples nur durch durch die Endspielniederlage im schottischen FA Cup gegen Dundee United. Mit Hilfe der hochkarĂ€tigen Neuverpflichtungen Brian Laudrup und Paul Gascoigne folgten zwei weitere Meisterschaften und mit dem Ligatitel in der Saison 1996/97 egalisierten die Rangers den Rekord von Celtic aus den spĂ€ten 1960er- und frĂŒhen 1970er-Jahren mit neun Meisterschaften in Serie. Die Spielzeit 1997/98 war die letzte in der Amtszeit von Walter Smith, dem der zehnte Titel nicht gelang und der dann in die englische Premier League zum FC Everton wechselte. Daneben verlieĂen auch eine Reihe von Spielern den Verein, darunter Brian Laudrup, Richard Gough und Ally McCoist. Der zuletzt genannte McCoist war an allen neun Meistertiteln maĂgeblich beteiligt und hatte sich damit zu einem der beliebtesten Spieler in der Vereinsgeschichte (âSuper Allyâ) entwickelt.
Bearbeiten Dick Advocaat: Der âkleine Generalâ (1998-2001)
Der als âkleine Generalâ bezeichnete Dick Advocaat folgte zu Beginn der Saison 1998/99 Walter Smith nach. Der ehemalige Trainer von PSV Eindhoven war damit der erst zehnte Cheftrainer der Rangers und der erste Nicht-Schotte. Mit dieser Personalie unterstrich David Murray seine Ambitionen, die Rangers in die europĂ€ische Elite vordringen zu lassen und eine entscheidendere Rolle in der finanziell immer lukrativer werdenden Champions League spielen zu können. Zu diesem Zweck gewĂ€hrte Murray seinem neuen Trainer finanzielle Mittel, die zuvor noch keinem seiner VorgĂ€nger zur VerfĂŒgung gestanden hatten und die den Klub - wie sich spĂ€ter aufgrund ausbleibenden Erfolgs herausstellen sollte - wirtschaftlich zurĂŒckwerfen sollten.
Mit einem bis dato beispiellosen Budget investierte Advocaat bereits in seiner ersten Saison ĂŒber 36 Millionen Pfund in neue Spieler, wobei sich zwar die niederlĂ€ndischen Nationalspieler Arthur Numan und Giovanni van Bronckhorst auf Anhieb gut in die Mannschaft integrierten, aber andere Verpflichtungen - darunter beispielsweise die von Andrei Kantschelskis - die Erwartungen nicht erfĂŒllten. In den heimischen Wettbewerben Ă€nderte dies zunĂ€chst nichts an der Vormachtstellung des Vereins und Advocaat gewann mit den Rangers alle drei schottische Titel in seiner ersten Saison. In Sachen Spielkultur schien die Mannschaft ebenfalls Fortschritte gemacht zu haben, die sich auch auf die europĂ€ische Ebene auszuwirken begannen - im UEFA-Pokal schalteten die Rangers dabei Bayer 04 Leverkusen aus, bevor sie dann im Achtelfinale dem AC Parma unterlegen waren. Gegen den selben Gegner setzte sich die Mannschaft in der Qualifikation zur Champions-League-Hauptrunde in der Saison 1999/2000 durch.
Vor Beginn seiner dritten Spielzeit hatte Advocaat bereits fĂŒnf von sechs möglichen schottischen Titeln gewonnen. Doch obwohl der Klub mittlerweile in der Champions-League-Gruppenphase agierte, lieĂen die Leistungen in der heimischen Meisterschaft schnell deutlich nach. Weitere teure Transfers folgten, darunter fĂŒr die vereinsinterne Rekordablösesumme von zwölf Millionen Pfund der Norweger Tore AndrĂ© Flo und der niederlĂ€ndische Nationalspieler Ronald de Boer, die jedoch den Negativtrend nicht umkehren konnten. Innerhalb der Mannschaft vergröĂerten sich die Unstimmigkeiten und die beginnenden finanziellen Schwierigkeiten verschlimmerten die sportliche Lage weiter. Nach einer titellosen Saison 2000/01 begann auch die anschlieĂende Spielzeit 2001/02 unverĂ€ndert und Celtic fĂŒhrte unter Martin OâNeill die Meisterschaftsrunde ĂŒberlegen an. Advocaat trat schlieĂlich als Trainer zurĂŒck und ĂŒbernahm die Funktion eines Generalmanagers, die er jedoch auch nur noch elf Monate lang ausĂŒben sollte. Neuer Cheftrainer wurde im Dezember 2001 Alex McLeish.
In der Retroperspektive war Advocaats Amtszeit ambivalent. Seine fĂŒhrende Rolle bei dem Bau des 14 Millionen Pfund teuren Trainingskomplexes Murray Park in Auchenhowie wurde als richtungweisend fĂŒr die professionelle Ausbildung eigener Spieler angesehen, die MaĂstĂ€ben eines europĂ€ischen Spitzenvereins gerecht wurde. Die Personal- und Transferpolitik Advocaats war jedoch AngriffsflĂ€che fĂŒr weitgehende Kritik, zumal von ihm aufgrund der hohen finanziellen Mittel der Durchbruch in die europĂ€ische Elite verlangt wurde. Als der Klub in die wirtschaftliche Schieflage geriet, konnte die sportliche Trendwende nicht mehr realistisch durch weitere Spielerverpflichtungen bewerkstelligt werden. Die Aufgabe fĂŒr den Nachfolger Alex McLeish zur RĂŒckkehr an die Spitze des schottischen FuĂballs erschien aufgrund dieser Voraussetzungen bereits ambitioniert.
Bearbeiten Alex McLeish: RĂŒckkehr zur Bescheidenheit (2001-05)
Die 4-1/2-jĂ€hrige Amtszeit von Alex McLeish im Ibrox Park war nach der kostspieligen Advocaat-Ăra turbulent. Mit deutlich geringerem Budget im Vergleich zu dem seiner unmittelbaren VorgĂ€nger wechselten sich Erfolge und EnttĂ€uschungen regelmĂ€Ăig ab und die Schuldenlage des Klubs erforderte hĂ€ufig den Verkauf von LeistungstrĂ€gern innerhalb der Mannschaft.
Die Verpflichtung McLeishs im Dezember 2001[4] wurde zunĂ€chst in der Rangers-AnhĂ€ngerschaft mit verhaltenem Optimismus aufgenommen und die wechselhaften Erfolge von McLeish bei dessen VorgĂ€ngervereinen Hibernian Edinburgh und dem FC Motherwell als Indiz fĂŒr eine neue Bescheidenheit im Klub gewertet. Die Sorgen, im Vergleich zu der von Martin OâNeill erfolgreich verjĂŒngten Celtic-Mannschaft nur bedingt konkurrenzfĂ€hig zu sein, fanden ein schnelles Ende, als die Mannschaft schon bald einen Teamgeist an den Tag legte, den sie in der SpĂ€tphase der Advocaat-Zeit lange hatte vermissen lassen. Nach guten Ergebnissen im schottischen Pokal stand man dort im Finale Celtic gegenĂŒber und gewann - angefĂŒhrt von Barry Ferguson - nach einem Siegtreffer von Peter LĂžvenkrands in der letzten Minute mit 3:2.[5]
McLeishs erste vollstĂ€ndige Trainersaison 2002/03 bestĂ€tigte diesen AufwĂ€rtstrend und mit dem Gewinn des Ligapokals nach einem 2:1-Endspielerfolg gegen Celtic im Endspiel[6] leiteten die Rangers einen erneuten Triple-Gewinn ein. Als besonders dramatisch entwickelte sich der Gewinn der schottischen Meisterschaft, als die Rangers nach einem Sieg gegen Dunfermline Athletic am letzten Spieltag Celtic aufgrund der besseren Tordifferenz auf den zweiten Platz verwiesen.[7] Dabei hatten die beiden Glasgower Erzrivalen noch bis kurz vor Spielende jeweils gleichauf nach Punkten und Tordifferenz gelegen, bis dann ein Elfmetertor von Michael Arteta in der letzten Minute die Entscheidung fĂŒr die Rangers besorgte. Ein etwas unspektakulĂ€rer 1:0-Sieg im Pokalfinale gegen den FC Dundee sicherte eine Woche spĂ€ter den erneuten Dreifacherfolg in Schottland.[8]. Dem gegenĂŒber stand jedoch ein enttĂ€uschendes Erstrundenaus im UEFA-Pokal gegen den tschechischen AuĂenseiter FK Viktoria ĆœiĆŸkov.
In der folgenden Spielzeit 2003/04 konnten die anfĂ€nglichen Erfolge nicht wiederholt werden. Der Klub befand sich weiterhin in einer prekĂ€ren Finanzlage und Sparprogramme sollten dabei helfen, Herr der angewachsenen Schulden zu werden. Mit deutlich geringerem Finanzvolumen - im Vergleich zu nahezu der letzten beiden Jahrzehnte - ausgestattet, verkaufte der Verein eine Reihe von LeistungstrĂ€ger. Darunter befanden sich Lorenzo Amoruso, der FlĂŒgelstĂŒrmer und schottische Nationalspieler Neil McCann, aber vor allem ging der MannschaftskapitĂ€n Barry Ferguson von Bord, um sich den Blackburn Rovers anzuschlieĂen. Als Ersatz dienten nun hauptsĂ€chlich Spieler, die nach der Bosman-Entscheidung ablösefrei zu den Rangers stieĂen, und nicht mehr Akteure, die hohen Ablösesummen kosteten. Dennoch zog der Verein erst einmal in die lukrative Gruppenphase der Champions League ein, als in der letzten Qualifikationsrunde kurz vor Spielende in DĂ€nemark noch der entscheidende Treffer gegen den FC Kopenhagen gelang. Mittelfristig war aber vor allem der Verlust des Spielers Ferguson schlecht zu kompensieren und am Ende der Saison stand der Verein ohne Titelgewinn da. Dabei hatten sich vor allem die Neuverpflichtungen nicht als VerstĂ€rkungen herausgestellt, wie beispielsweise der brasilianische Mittelfeldspieler Emerson und der norwegische StĂŒrmer Egil Ăstenstad, vor allem aber der fĂŒr 600.000 Pfund zu den Rangers gekommene portugiesische FlĂŒgelspieler Nuno Capucho.
Auch bei den Transfers zur Saison 2004/05 entwickelte McLeish zunĂ€chst kein glĂŒckliches HĂ€ndchen und der fĂŒr eine Million Pfund verpflichtete serbische Mittelfeldspieler Dragan MladenoviÄ sollte schlieĂlich weniger als zehn Spiele fĂŒr den Klub bestreiten. Hinter Celtic spielten die Rangers zunĂ€chst nur um den zweiten Platz und zudem war bereits die Qualifikationsphase in der Champions League Endstation. Es wurde bereits gemutmaĂt, dass ein weiterer Misserfolg durch das Verpassen der UEFA-Pokal-Gruppenphase bereits zur Entlassung McLeishs fĂŒhren könnte, die dann noch durch ein spĂ€tes Tor und ein Sieg im ElfmeterschieĂen gegen MarĂtimo Funchal abgewendet werden konnte. Dieser Erfolg in letzter Minute stellte einen Wendepunkt innerhalb dieser Spielzeit dar und nachtrĂ€glich fĂŒgten sich die weiteren Sommer-Transfers besser in die Mannschaft ein, darunter Nacho Novo, die beiden ablösefreien Spieler Dado PrĆĄo und Jean-Alain Boumsong sowie der Mittelfeldakteur Alex Rae. Vor allem Boumsong zeigte eine gute Entwicklung, die jedoch dazu fĂŒhrte, dass der Verein sich nach nur sechs Monaten im Januar 2005 zu einem Verkauf des Spielers an Newcastle United fĂŒr acht Millionen Pfund entschloss - der ehemalige Rangers-Trainer Souness war zu dieser Zeit Trainer der âMagpiesâ. Sukzessive machten die Rangers Boden gut auf Celtic und die hohe Einnahme aus dem Boumsong-Transfer ermöglichte weitere VerstĂ€rkungen, darunter die von Thomas Buffel und die RĂŒckkehr des ehemaligen KapitĂ€ns Barry Ferguson. Mit einem 5:1-Sieg in Ligapokalfinale gegen den FC Motherwell [9] konnte die erste TrophĂ€e in der Saison eingefahren werden, aber trotz zweier Siege in Old-Firm-Duellen gegen Celtic - darunter mit 2:0 McLeishs erster Sieg im Celtic Park - und der zwischenzeitlichen TabellenfĂŒhrung, lagen die Rangers nach einer Niederlage gegen Celtic im letzten Derby bei nur vier verbleibenden Spielen fĂŒnf Punkte hinter dem Erzrivalen. Als sich Celtic aber bereits in der Woche darauf eine 1:3-Heimniederlage gegen Hibernian Edinburgh leistete, trennten beide Vereine vor dem letzten Spieltag nur noch zwei Punkte. In einer erneut dramatischen Entscheidung sorgte der FC Motherwell fĂŒr Hilfe, als ein 0:1-RĂŒckstand im Fir Park noch in der Schlussphase in einen 2:1-Sieg gegen Celtic umdreht werden konnte. Da die Rangers zeitgleich bei den âHibsâ mit 1:0 gewannen[10], musste ein Helikopter die bereits fĂŒr Celtic bereitstehende MeistertrophĂ€e in die Easter Road bringen, um rechtzeitig die Rangers zu ehren. Der als âHelicopter Sundayâ bezeichnete Entscheidungstag war somit die zweite schottische Meisterschaft in der Ăra McLeish und der 51. Titel in der Geschichte des Verein insgesamt.
Mit nur sechs Siegen in den ersten 17 Meisterschaftsspielen startete der Titelverteidiger schwach in die Saison 2005/06 und schied gegen Celtic im Ligapokal aus. Mit insgesamt zehn Spielen ohne Erfolg in Serie verzeichnete der Klub in der Zeit zwischen Oktober und Dezember gar den schlechtesten Lauf in seiner Geschichte. Dessen ungeachtet waren die Rangers der erste schottische Verein ĂŒberhaupt, der die Gruppenphase der Champions League ĂŒberstand und in die K.-o.-Phase einzog. Dennoch wurden die schwachen Darbietungen in der heimischen Meisterschaftsrunde kritisiert und David Murray schloss anlĂ€sslich einer Pressekonferenz die Demission McLeishs nach dem Ende der Europapokalspiele nicht aus. Im Dezember 2005 stĂ€rkte Murray seinem Trainer noch einmal den RĂŒcken, betonte jedoch, dass die Ergebnisse in der schottischen Liga verbessert werden mĂŒssten.[11]. Es folgte eine deutliche Leistungssteigerung in der Mannschaft und vor allem mit der Hilfe des vom FC Kilmarnock verpflichteten ToptorjĂ€ger Kris Boyd kamen die Rangers zu einer Serie von zehn ungeschlagenen Partien. Diese Hochphase fand jedoch schnell ihr Ende, als die Champions-League-Spiele ihre Fortsetzung fanden. Mit einer 0:3-Heimniederlage gegen Hibernian Edinburgh verabschiedeten sich die Rangers aus dem schottischen FA Cup und der Unmut der AnhĂ€nger gegenĂŒber McLeish und Murray wurde lauter, vor allem, als es nur vier Tage spĂ€ter eine weitere 0:2-Niederlage bei McLeishs altem Verein aus Aberdeen setzte. Damit ging die Ăra McLeishs langsam ihrem Ende entgegen.
WĂ€hrend der McLeish-Jahre zeichneten sich die Teamleistungen vor allem durch UnbestĂ€ndigkeit aus, was sich auch in den Misserfolgen und Erfolgen auf dem Transfermarkt widerspiegelte. Insgesamt sorgte er fĂŒr eine positive Bilanz in Höhe von 13 Millionen Pfund und durch die Reduzierung des jĂ€hrlichen Gehaltsbudgets auf 15 Millionen Pfund fĂŒr eine Sanierung des Vereins. Auf der anderen Seite war er bei vielen seiner Verpflichtungen dem Vorwurf ausgesetzt, dass er unter BerĂŒcksichtigung des Auftretens neuer schottischer Talente eine Reihe von leistungsschwachen Spielern unter Vertrag genommen und dabei die schottischen Spieler und auch die Förderung eigener Nachwuchsspieler vernachlĂ€ssigt hatte. Sympathisanten von McLeish stellten jedoch heraus, dass sich Nova, Andrews und Murray durchaus positiv innerhalb des schottischen FuĂballs bei den Rangers entwickelt hatten und mit Chris Burke, Alan Hutton, Ross McCormack und Steven Smith auch Jungspieler aus dem eigenen Bereich emporgestiegen waren. Insgesamt gewann McLeish in vier Jahren bei den Rangers sieben Titel in Schottland und ĂŒbetraf dabei sogar seinen Gegenspieler Martin OâNeill, der in der gleichen Zeit eine TrophĂ€e weniger hatte erringen können.
Bearbeiten Paul Le Guen: GroĂe PlĂ€ne und schnelles Ende (2006-07)
Am 9. Februar 2006 - zwei Tage von einem Old-Firm-Duell gegen Celtic - verkĂŒndete David Murray auf dem Gipfel der Unruhen unter den AnhĂ€ngern, dass Alex McLeish zum Ende der Saison 2006/07 das Traineramt bei den Rangers aufgeben werde.[12] Als Nachfolger wurde am 11. MĂ€rz 2006 Paul Le Guen vom französischen Serienmeister Olympique Lyon angekĂŒndigt mit dem Versprechen, nun eine ergiebige Ăra zu starten und âgroĂe PlĂ€neâ zu schmieden.[13] Dazu kĂŒndigte Murray an, gemeinsam mit Sponsorengeldern des SportartikeleinzelhĂ€ndlers JJB Sports den Mannschaftskader massiv zu stĂ€rken.
Der fĂŒr die Entdeckung und Förderung junger Talente bekannte Le Guen investierte sofort in gröĂerem MaĂe auf dem Transfermarkt und verpflichtete den sĂŒdafrikanischen U-19-Spieler Dean Furman vom FC Chelsea, sowie die Talente William Stanger und Antoine Ponroy von Stade Rennes. Dazu kamen Libor Sionko und Karl Svensson, wĂ€hrend er gleichzeitig eine Reihe von Spielern zum Verkauf oder Verleih freigab.
Die Spielzeit 2006/07 begann mit vielen EnttĂ€uschungen und einer Reihe von Niederlagen und Remis gegen schwĂ€cher eingeschĂ€tzte Kontrahenten. Nach einem frĂŒhen Aus im Ligapokal gegen den FC St. Johnstone spielten die Rangers mit groĂem Abstand auf den TabellenfĂŒhrer Celtic lediglich gegen Heart of Midlothian und den FC Aberdeen um den zweiten Platz. Die Leistungen stabilisierten sich mittelfristig durch Siege gegen die Hearts, Aberdeen und die Hibs etwas, aber es waren vor allem die Darbietungen im UEFA-Pokal, die fĂŒr eine Rehabilitation sorgten. Nach einem Sieg in Hin- und RĂŒckspiel mit insgesamt 2:0 Toren in der Qualifikation zur Gruppenphase gegen den Molde FK gelang den Rangers als erstem schottischen Verein in diesem neu strukturierten Pokalwettbewerb nach Siegen gegen den AS Livorno, Maccabi Haifa und Partizan Belgrad sowie einem Remis gegen den AJ Auxerre der weitere Einzug in die Runde der letzten 32 Mannschaften.
WĂ€hrend der gesamten Zeit waren jedoch die Anzeichen von fehlender Harmonie im Kader offen zu Tage getreten und Cliquenbildungen hatten mit schottischen Spielern einerseits und auslĂ€ndischen Akteuren andererseits fĂŒr eine Spaltung gesorgt, die schlieĂlich in einer offiziellen Kritik von Barry Ferguson an dem FĂŒhrungsstil von Le Guen gipfelte[14] Der Streit eskalierte weiter, als sich Ferguson negativ ĂŒber einer Stellungnahme Le Guens Ă€uĂerte, in der dieser die Rolle eines MannschaftskapitĂ€ns in Schottland als zu hoch im Vergleich zu der in Frankreich bezeichnete.[15] Le Guen entzog Ferguson daraufhin am 1. Januar 2007 das KapitĂ€nsamt und kurz nach Protesten einiger Rangers-Fans im Anschluss an eine Partie beim FC Motherwell wurde am 4. Januar 2007 der Abschied von Le Guen im âgegenseitigem EinverstĂ€ndnisâ mit der Vereinsleitung bekannt gegeben.[16]
Bearbeiten Walter Smith: Die RĂŒckkehr des Erfolgstrainers (seit 2007)
Nach dem Weggang von Paul Le Guen wurde nur sechs Tage spĂ€ter die RĂŒckkehr des ehemaligen Trainers Walter Smith verkĂŒndet, dem fortan der ehemalige Spieler Ally McCoist als Assistent zur Seite gestellt wurde. Dabei hatte der schottische FuĂballverband bestĂ€tigt, dass das zwischenzeitlich fĂŒr die schottische Nationalmannschaft aktive Trainerduo fĂŒr den Job bei den Rangers zur VerfĂŒgung stĂŒnde.[17]
Die Saison 2006/07 endete ohne Titelgewinn, aber der Einfluss von Smith wirkte sich auf Anhieb positiv aus, da die Mannschaft bis zum Ende der Spielzeit nur noch zwei Niederlagen in der Liga hinnehmen musste. Mit insgesamt zehn neuen Spielern gelang ihm mit neu formierter Mannschaft die Qualifikation fĂŒr die Gruppenphase der Champions League 2007/08, nachdem in den Ausscheidungsspielen zuvor der FK Zeta und Roter Stern Belgrad ausgeschaltet werden konnten. In der Gruppe E, wo die Rangers dem FC Barcelona, Olympique Lyon und dem VfB Stuttgart gegenĂŒberstanden, belegte der Verein schlieĂlich den dritten Platz und wechselte somit in die dritte Runde des UEFA-Pokals. Nachdem die Rangers Panathinaikos Athen, Werder Bremen, Sporting Lissabon und AC Florenz ausschalten konnten, trafen sie im Finale am 14. Mai 2008 in Manchester/England auf den russischen Meister Zenit St. Petersburg, in dem sie das Spiel mit 0:2 verloren.
Bearbeiten AnhÀngerschaft des Vereins und RivalitÀten
Die intensivste RivalitĂ€t pflegen die Rangers mit dem Stadtrivalen Celtic - diese Derbykonstellation ist als âOld Firmâ bekannt. Die AnhĂ€nger der Rangers entstammen zumeist der Gruppe der protestantischen Unionisten und die Mannschaft tritt in der Regel in Anlehnung an die Farben des Union Jacks in blauen Trikots, weiĂen Hosen und rot-schwarzen Socken an.
Der Ursprung dieser ĂŒber die sportlichen Grenzen hinausgehenden Konkurrenz mit Celtic lag in einer groĂen Einwanderungswelle, die sich zum Ende des 19. Jahrhunderts aus Irland in Richtung des wirtschaftlich prosperierende Glasgow entwickelte. Schnell grenzten sich sowohl die Rangers als auch der 1888 gegrĂŒndete Celtic-Verein innerhalb ihrer âCommunitiesâ weitgehend ab, wobei sich bei den Rangers sogar ein âungeschriebenes Gesetzâ festigte, das katholische Spieler in den eigenen Reihen gröĂtenteils verhinderte. Die GrĂŒnde fĂŒr diese Abschottung waren neben der religiösen Komponente vor allem darin zu suchen, dass groĂe Teile der britisch geprĂ€gten Oberschicht Glasgows die âCeltsâ und deren Demonstration zu ihrer irischen Herkunft als Provokation empfanden; sie waren aber auch wirtschaftlicher Natur, da sich groĂe Teile der zur Mittelschicht zu zĂ€hlenden âEinheimischenâ durch den massiven Zuzug der Einwanderer zunehmend von Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg bedroht fĂŒhlten. Erst Graeme Souness stellte sich rund 100 Jahre spĂ€ter offen dagegen und beendete mit der Verpflichtung des ehemaligen Celtic-Spielers Mo Johnston diese als Diskriminierung verstandene Personalpolitik, keinen Spieler aus den Reihen der Katholiken zu verpflichten[18][19][20]. Obwohl bereits zuvor eine - jedoch geringe Anzahl - von Katholiken fĂŒr die Rangers gespielt hatte,[21] war Johnston die erste Verpflichtung eines sich offen als Katholik bekennenden Spielers seit dem Ersten Weltkrieg.[22]
In der jĂŒngsten Vergangenheit haben sowohl die Rangers als auch Celtic gemeinsam mit religiösen Organisationen und der schottischen Regierung Initiativen gegen religiös motivierte Gewalt unternommen, dabei vor allem die UnterstĂŒtzung der 1995 ins Leben gerufenen Benefizorganisation Nil by Mouth. An der Seite der Kirchen, dem schottischen Parlament, Schulen und Gemeindeorganisationen haben beide Klubs Anstrengungen unternommen, religiös motivierte SchmĂ€hgesĂ€nge und das Verbrennen gegnerischer Flaggen zu unterbinden, sowie mit der Hilfe von einer gröĂeren Ăberwachungsdichte âProblem-Fansâ zu entdecken und auszuschlieĂen.[23]
Am 12. April 2006 rĂŒgte die UEFA die Rangers im Anschluss einer Untersuchung das Verhalten seiner schottischen Fans in beiden Partien gegen den FC Villarreal in der Champions League und verurteilte den Klub zur einer Geldstrafe. Zuvor hatten Rangers-AnhĂ€nger im RĂŒckspiel in Spanien am 7. MĂ€rz 2006 den Bus der gegnerischen Mannschaft angegriffen und dabei ein Fenster eingeschmissen.[24] Von dem Vorwurf der âdiskriminierenden FangesĂ€ngeâ wurde der Verein hingegen freigesprochen.[24] Gegen diese Entscheidung ging die UEFA in Berufung und wurde dabei schlieĂlich von ihrer Revisionsbehörde in Teilen bestĂ€tigt,[25] was auch eine Warnung an die Adresse der Rangers hinsichtlich kĂŒnftigen Fehlverhaltens beinhaltete. Am 9. Juni 2006 verkĂŒndete die Rangers-VereinsfĂŒhrung gemeinsam mit ReprĂ€sentanten einiger Fanklubs ein gemeinsames Vorgehen bei der Umsetzung der UEFA-Auflagen, die ein spĂŒrbares Vorgehen gegen religiös motiviertes Verhalten der eigenen AnhĂ€nger und eine Kontrolle der AktivitĂ€ten durch regelmĂ€Ăige statistische Erhebungen verlangten. Vor jedem Spiel sollte von nun an mit einer offiziellen Durchsage SchmĂ€hgesĂ€nge und jede Form der Darbietung des Lieds âBilly Boysâ explizit verboten werden.[26]
Nach weiteren Unruhen im Umfeld der Achtelfinalbegegnung der Rangers im MĂ€rz 2007 gegen CA Osasuna kĂŒndigte die UEFA neue Untersuchungen gegen den Verein an. Die Fanvereinigung der Rangers verwies dabei darauf, dass sich dieses Missverhalten nur auf eine kleine Gruppe beschrĂ€nkte, bei der es keine Rolle spielte, wie oft man ihr es sage [die verunglimpfenden GesĂ€nge einzustellen], da sie einfach nicht zuhörten.[27] Im September 2007 lobte die UEFA schlieĂlich die von den Rangers eingeleiteten MaĂnahmen gegen den Fanatismus in den eigenen Reihen.[28] Beim Champions-League-AuswĂ€rtsspiel in Barcelona[29] sowie beim UEFA-Pokalfinale in Manchester[30]kam es zu erneuten Ausschreitungen.
Bearbeiten BerĂŒhmte Spieler
Jörg Albertz (1996â2001)
Jim Baxter (1960â1965; 1969â1970)
Giovanni van Bronckhorst (1998â2001)
Terry Butcher (1986â1990)
Barry Ferguson (1994â2003; 2005- )
Paul Gascoigne (1995â1998)
Gennaro Gattuso (1997â1998)
Andy Goram (1991â1998)
Mark Hateley (1990â1995; 1997)
Colin Hendry (1998â2000)
William Jardine (1964â1982)
Tugay KerimoÄlu (2000â2001)
Stefan Klos (1998â2007)
Mo Johnston (1989â1992)
Brian Laudrup (1994â1998)
David Meiklejohn (1919â1936)
Neil McCann (1998â2003)
Ally McCoist (1983â1998)
Ian McColl (1945â1960)
Michael Mols (1999â2004)
Alan Morton (1920â1933)
Sergio Porrini (1997â2001)
Dado PrĆĄo (2004â2007)
Jock Shaw (1938â1953)
Libor Sionko (2006-2007)
Graeme Souness (1986â1991)
Tony Vidmar (1997â2002)
Willie Waddell (1939â1955)
Ray Wilkins (1987â1989)
Bearbeiten Sportliche Erfolge
- Europapokal der Pokalsieger: 1
- 1972
- Schottische Meisterschaft: 51
- 1891, 1899, 1900, 1901, 1902, 1911, 1912, 1913, 1918, 1920, 1921, 1923, 1924, 1925, 1927, 1928, 1929, 1930, 1931, 1933, 1934, 1935, 1937, 1939, 1947, 1949, 1950, 1953, 1956, 1957, 1959, 1961, 1963, 1964, 1975, 1976, 1978, 1987, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1999, 2000, 2003, 2005
- Schottischer Pokalsieger: 32
- 1894, 1897, 1898, 1903, 1928, 1930, 1932, 1934, 1935, 1936, 1948, 1949, 1950, 1953, 1960, 1962, 1963, 1964, 1966, 1973, 1976, 1978, 1979, 1981, 1992, 1993, 1996, 1999, 2000, 2002, 2003, 2008
- Schottischer Ligapokal: 25
- 1946, 1948, 1960, 1961, 1963, 1964, 1970, 1975, 1977, 1978, 1981, 1983, 1984, 1986, 1987, 1988, 1990, 1992, 1993, 1996, 1998, 2002, 2003, 2005, 2008
- Finale UEFA-Pokal: 1
Bearbeiten Aktueller Kader
(Stand: Februar 2008)
Bearbeiten TorhĂŒter
- 01 -
Allan McGregor - 16 -
Graeme Smith - 13 -
Neil Alexander - 58 -
Scott Gallacher
Bearbeiten Abwehrspieler
- 03 -
David Weir - 05 -
SaĆĄa Papac - 21 -
Kirk Broadfoot - 22 -
Andrew Webster - 23 -
Christian Dailly - 24 -
Carlos Cuéllar - 26 -
Steven Smith - 28 -
Steven Whittaker - 37 -
Jordan McMillan - 41 -
Alan Lowing - 45 -
Steven Campbell - 49 -
Steven Kinniburgh - 63 -
Ross Perry
Bearbeiten Mittelfeldspieler
- 06 -
Barry Ferguson (MannschaftskapitÀn) - 07 -
Brahim Hemdani - 08 -
Kevin Thomson - 11 -
Charlie Adam - 14 -
Thomas Buffel - 17 -
Chris Burke - 20 -
DaMarcus Beasley - 27 -
Lee McCulloch - 34 -
Paul Emslie - 35 -
Steven Davis - 35 -
Rory Loy - 36 -
Dean Furman - 39 -
Amdy Faye - 42 -
Andrew Shinnie - 43 -
John Fleck
Bearbeiten StĂŒrmer
- 09 -
Kris Boyd - 10 -
Nacho Novo - 15 -
Alan Gow - 18 -
Steven Naismith - 19 -
Jean-Claude Darcheville - 29 -
Daniel Cousin - 33 -
Steven Lennon - 44 -
Georgios Efrem
Bearbeiten Verliehene Spieler
Bearbeiten Einzelnachweise und FuĂnoten
- â âTotal Number of Championshipsâ (Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation)
- â âGlasgow Rangers - 100 Trophiesâ (Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation)
- â âA rivalry tied up in religionâ (BBC)
- â âRangers unveil McLeishâ (BBC Sport)
- â âRangers win Old Firm finalâ (BBC Sport)
- â âRangers retain CIS Cupâ (BBC Sport)
- â "Rangers crowned SPL champions" (BBC Sport)
- â "Rangers complete Treble" (BBC Sport)
- â âRangers 5-1 Motherwellâ (BBC Sport)
- â âHibernian 0-1 Rangersâ (BBC Sport)
- â âMcLeish receives Murray's backingâ (BBC Sport)
- â âMcLeish to leave Rangers in Mayâ" (BBC Sport)
- â âMurrayâs moonbeam vision doomed to destruction right from the outsetâ (The Times)
- â âClash of culturesâ (BBC Sport)
- â âFerguson anger at Le Guen commentâ (BBC Sport)
- â âLe Guen and Rangers part companyâ (BBC Sport)
- â âRangers' Smith approach revealedâ (BBC Sport)
- â Ăbersetztes Zitat aus A Manager's Diary von Graeme Souness (Mainstream, 1989); Seite 18: âJahrelang sind die Rangers fĂŒr etwas an den Pranger gestellt worden, das die Mehrheit der Leute als Diskriminierung gegenĂŒber einer Bevölkerungsgruppe sah. Jetzt haben wir gezeigt, dass dieses ungeschriebene Gesetz in Ibrox vorbei ist. Es ist beendet. Erledigt.â
- â âGraeme Souness prayed I would be the first Catholic to join Rangersâ (Daily Record)
- â âRangers try to avert title ânightmareââ (The Herald)
- â Katholiken, die bereits vor Johnston fĂŒr die Rangers gespielt hatten, waren beispielsweise vor dem ersten Weltkrieg Pat Lafferty (1886), Tom Dunbar (1891-92), J. Tutty (1899-1900), Archie Kyle (1904-08), Willie Kivlichan (1906-07), Colin Mainds (1906-07), Tom Murray (1907-08), William Brown (1912), Joe Donnachie (circa 1914-18) und John Jackson (1917). Danach waren Laurie Blyth (1951-52), Don Kitchenbrand (1955-56), Hugh OâNeill (1976), John Spencer (1985-1992) Teil der Mannschaft. (Bill Murray, The Old Firm - Sectarianism, Sport and Society in Scotland (John Donald Publishers, 1984) Seite 64-65
- â Kuper, Simon (1996). Football Against the Enemy Orion, 2006. ISBN 0-7528-4877-1
- â âWho's getting cuffed today?â (Sunday Herald)
- â a b âRangers handed fineâ
- â âRangers appeal upheldâ (UEFA)
- â âJoint Supporter/Club Statementâ (Glasgow Rangers)
- â âUefa set to probe Gers Euro tieâ (BBC Sport)
- â âUefa praises Rangers for action on bigotryâ (The Times)
- â âRangers-Fans randalieren in Barcelonaâ (ORF)
- â âEin Verletzter bei Ausschreitungenâ (ARD)
Bearbeiten Weblinks
FC Aberdeen | Celtic Glasgow | Dundee United | FC Falkirk | Glasgow Rangers | Hamilton Academical | Heart of Midlothian | Hibernian Edinburgh | Inverness Caledonian Thistle | FC Kilmarnock | FC Motherwell | FC St. Mirren
